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Alte Waben einschmelzen

 22.04.2017

Mittlerweile schmelze ich meine Alt-Waben mit einem Schmelztrichter und drei alten Zargen ein. Den Dampf erzeuge ich nach wie vor mit einem Dampf-Tapetenlöser. Durch den Schmelztrichter lässt sich aber der Trester deutlich besser raus holen.
Die geschmolzenen Wachsblöcke sammele ich in einem Eimer, wenn ich genügend zusammen habe, lasse ich sie nochmal durchlaufen. Das ergibt ein super Ergebnis. Ein extra Wachsklärer wird dadurch nicht benötigt.

Für Hobby-Imkereien bis 25 Völker kann ich den Schmelztrichter nur empfehlen.
Wichtig ist, dass nach dem Schmelzen der Eimer in der untersten Zarge einfach stehen bleibt. Durch das Styropor ist das Ganze gut isoliert und das Wachs kühlt sehr langsam ab. Dadurch können sich die Schmutzteilchen gut absetzten.

Das Ergebnis lässt sich sehen...


21.07.2015

Um Bienenkrankheiten vorzubeugen ist die Stock-Hygiene besonders wichtig.

Alte Brutwaben müssen nach zwei bis drei Jahren eingeschmolzen werden. Zu erkennen sind diese Waben an dem dunkelbraunen Wachs.

Zur Varroa-Behandlung müssen auch regelmäßig Drohnenwaben aus den Beuten entnommen werden. Diese müssen ebenfalls aus hygienischen Gründen eingeschmolzen werden.

Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Teure Dampfwachsschmelzer aus Edelstahl für eine größere Menge Waben.

  • Ein Sonnenwachsschmelzer. In diesen passen nur zwei Waben und es muss die Sonne scheinen. Kann also nur an sonnigen Tagen benutzt werden.

  • Ich habe mich aus Platz- und Kosten-Gründen für einen Eigenbau entschieden.



    Auf dem Bild ist ein alter "Windel-Eimer" meiner Kinder zu sehen. Für den heißen Wasserdampf verwende ich einen Dampf-Tapetenlöser. Dieser ist bereits ab 30€ zu bekommen. In dem Eimer habe ich ein rundes Lochblech, das den Trester aufhält, eingesetzt.

    Mit diesem Aufbau kann ich in 15 bis 20 Minuten 10 Waben ausschmelzen. Ist der Dampf-Tapetenlöser einmal heiß gelaufen, können die nächsten Waben schneller ausgeschmolzen werden. Für meine Hobby-Imkerei ist das völlig ausreichend und preisgünstig.

Das so gewonnene Wachs wird nach mehreren Klärvorgängen wieder zu Mittelwände verarbeitet und wieder den Bienenvölkern zugeführt.